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Zertifizierung für Export nach Russland

Nach dem russischen föderalen Gesetz № 211 “Über die Zertifizierung von Produkten und Dienstleistungen” (vom 27.12.1995 mit nachträglichen Änderungen) ist die Zertifizierung eine Methode zur objektiven Qualitätskontrolle des Produktes, seine Erfüllung vorgeschriebener Standards sowie Sicherheit für Umwelt, Leben, Gesundheit und Eigentum der Bürger. Das vorhandene Zertifikat hilft den Kunden eine richtige Auswahl zu treffen und dient ebenso als Bestätigung der guten Qualität des Produktes.

Die Zertifizierung bestätigt die vom Hersteller deklarierte Produktqualität und dient zur Erleichterung des Exports. Das gültige Zertifikat erhöht die Konkurrenzfähigkeit. Die Zertifizierung kann einen obligatorischen oder freiwilligen Charakter haben.

Pflichtzertifizierung

Als Pflichtzertifizierung bezeichnet man die Bestätigung durch eine autorisierte Stelle, dass ein Produkt oder Dienstleistung gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Die Pflichtzertifizierung ist eine Voraussetzung für die Abwicklung und Verwirklichung grenzenüberschreitender Handelsgeschäfte. Sie wirkt immer dann, wenn die Sicherheit der Menschen, ihrer Güter und die Umwelt berührt werden. Außerdem muss die Produktqualität entsprechend der Gesetzgebung im Herstellerland durch ein standardisiertes Verfahren gewährleistet und dokumentiert werden.
Liste der Produkte, die einer Pflichtzertifizierung unterliegen, wird in Übereinstimmung mit russischen Vorschriften und der Gesetzgebung festgelegt. Bei der Einfuhr von Waren ist ein Zertifizierungsnachweis vorzulegen. Für bestimmte Warengruppen gibt es jedoch Ausnahmen.

Freiwillige Zertifizierung

Die freiwillige Zertifizierung wird auf Initiative von Herstellern, Lieferanten und Verkäufer durchgeführt. Das Zertifikat stellt ein Differenzierungsmerkmal zu Mitbewerbern dar und kann zur Erfüllung von Vorgabekriterien von Auftraggebern dienen. Oft wird es auch als Mittel zur Imagesteigerung des Unternehmens gesehen.

Das System der freiwilligen Zertifizierung wird in der Regel eingeführt, um:

  • die Produktnachfrage aufgrund von Informationen über die Qualität und Sicherheit des Produkts zu erhöhen
  • gegenseitiges Vertrauen zwischen Lieferanten und Verbraucher zu schaffen
  • mehr Möglichkeiten für Kunden bei der Produktauswahl zu bieten.

Bei der freiwilligen Zertifizierung haben Hersteller, Konsumgesellschaft oder ein Handelsunternehmen das Recht sich ein Zertifizierungsschema sowie ein normatives Dokument aufzusuchen. Der Auftraggeber definiert selbst die Anforderungen, deren Einhaltung von einer Zertifizierungsstelle bestätigt wird (oder auch nicht).
Dementsprechend ist das System der freiwilligen Zertifizierung mehr verbreitet im Vergleich zu der Pflichtzertifizierung.

Darüber hinaus lassen sich weltweit immer mehr Unternehmen freiwillig nach dem bekannten Qualitätsmanagement-Modell ISO 9000 zertifizieren. Die Existenz eines Qualitätsmanagementsystems kann durch ein Zertifikat einer unabhängigen Institution (Zertifizierungsstelle) nachgewiesen werden. Ein Zertifikat nach ISO 9000 bescheinigt, dass das Unternehmen über ein Managementsystem mit der schriftlichen Dokumentation aller Tätigkeiten gemäß den ISO-Richtlinien verfügt. Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ist eine strategische Entscheidung für ein Unternehmen. Setzt ein Unternehmen stark auf Kundenorientierung, so ist sein Wettbewerbsvorteil gesichert.